Behindertenlifte


Plattformlifte aber auch Rollstuhlhängelifte werden bei Menschen benötigt, die dauerhaft im Rollstuhl sitzen. Mit diesen beiden Liftarten können sie im Rollstuhl sitzend das nächste Stockwerk erreichen:

Handicaps seit der Geburt, Querschnittslähmungen durch Unfälle oder zum Beispiel auch durch misslungene Operationen führen ebenso zur Notwendigkeit eines Rollstuhls, wie fortgeschrittene Krankheiten des zentralen Nervensystems (zum Beispiel Multiple Sklerose). Auch die Amputation von Gliedmaßen kann zur Verwendung eines Rollstuhls führen. Ist beim Betroffenen noch ein wenig Gehfähigkeit vorhanden oder kann er sich zumindest noch problemlos umsetzen, so wäre ein Sitztreppenlift möglich. Zu dieser Nutzergruppe kann man wieder Menschen mit Krankheiten am zentralen Nervensystem zählen, deren Krankheitsverlauf noch keine dauerhafte Rollstuhlnutzung verlangt.

Der Sitztreppenlift ist also vor allem für Menschen geeignet, die zwar noch laufen können, aber mit dem Treppensteigen Probleme haben. Ein Treppenlift mit Sitz ist somit auch für Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen äußerst sinnvoll, da die Überwindung von Treppen eine große Anstrengung für den Körper bedeutet. Bei eingeschränkter Herzleistung können Treppen zu einem ernsten Problem für die Gesundheit werden. Selbstverständlich gewinnen auch alte und gebrechliche Menschen durch einen Treppenlift an Lebensqualität und Unabhängigkeit.

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