Ein Treppensteiger, auch Treppenraupe oder Treppenkuli genannt ist die Alternative zum Treppenlift und die Anschaffung kommt besonders dann in Betracht, wenn nach einem Unfall oder einer schweren Krankheit nur vorübergehend eine Hilfe zum Überwinden von Treppen benötigt wird.
Der Treppensteiger wird im Gegensatz zum Treppenlift nicht fest montiert, er ist transportabel und kann deswegen gleichzeitig überall genutzt werden, wo Treppen zu überwinden sind. Pflegebedürftige Personen, die in einer Mietwohnung leben und deren Vermieter den Einbau eines Treppenlifts untersagt, können sich ebenfalls mit einem Treppensteiger behelfen.
Der Treppensteiger ist batteriebetrieben und meistens können mit ihrer Hilfe Treppen überwunden werden, deren Steigungswinkel nicht mehr als 40° hat. Es gibt sie für so gut wie alle gängigen Rollstühle, in einigen Fällen stellen sogar die Krankenkassen einen Treppensteiger zur Verfügung.
Wer also vorübergehend eine eingeschränkte Mobilität hat, sich einen Treppenlift eventuell nicht leisten kann oder keinen einbauen darf, kann sich mit einem Treppensteiger behelfen. Diese lassen sich innerhalb kurzer Zeit auseinandernehmen und im Kofferraum unterbringen, sodass sie auch an anderen Orten zum Überwinden von Treppen nutzbar sind.
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