Bevor man sich für ein Treppenliftmodell entscheidet, muss zunächst genauestens geklärt sein, welche Aufgaben dieser Lift erfüllen soll:
Ein Sitzlift wird direkt an der Treppe mittels einer Außen- oder Innenschiene montiert. Der Sitz selbst sollte dreh- und einklappbar sein und auch eine Ausstiegsplattform besitzen. Der Stehlift ist ein äußerst platzsparendes Modell und eignet sich sehr gut für den Außenbereich. Nutzer von gerade verlaufende Treppen mit schmalem Aufstieg sind mit dem Stehlift bestens beraten.
Bei den Plattformliftmodellen sind die Rollstuhlfahrer vorrangige Zielgruppe. Die Plattform selbst muss mindestens der Größe des Rollstuhls entsprechen und außerdem noch genügend Platz für Begleitpersonen oder Gepäck vorweisen. Ebenso rollstuhlgerecht sind Hebe- oder Hubbühnen, welche keine Umbauarbeiten verlangen. Das erspart in vielen Fällen Konflikte mit dem Vermieter.
Beim Hängelift kann der Rollstuhl direkt in dicke Stahlseile eingehängt werden, was hauptsächlich bei Wendeltreppen oder unzureichend stabilen Treppen von Vorteil ist. Schienenliftsysteme erlauben Wandabstände von bis zu 6 Metern und werden unmittelbar unter der Decke angebracht. Senkrechtaufzüge sind eigenständige Fahrstühle, die zwar sehr viel Platz verlangen, aber dafür besonders im Außenbereich beste Dienste leisten.
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